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Aufbewahrungspflichten
02.01.2018 [leitnerleitner - Steuerrecht]
Die Aufbewahrungspflicht gilt für alle Buchhaltungsunterlagen und Aufzeichnungen (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Konten, Belege, Geschäftspapiere) und beträgt sieben Jahre. Auch alle elektronischen Aufzeichnungen iZm der elektronischen Registrierkasse (Registrierkassenpflicht seit 1. Jänner 2016) unterliegen der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht (zB Datenerfassungsprotokoll, Startbeleg, Monatsbeleg usw).
Die Sieben-Jahres-Frist läuft vom Schluss des Kalenderjahres an, für das die letzte Eintragung vorgenommen wurde. So sind zB die Belege des Kalenderjahres 2010 bis Ende des Kalenderjahres 2017 aufzubewahren. Bei EDV-Buchführung oder EDV-Aufzeichnungen sind die Daten in entsprechender elektronischer Form auf Datenträgern aufzubewahren und im Fall einer Prüfung zur Verfügung zu stellen. Die Aufbewahrungszeiten können auch zwölf Jahre betragen, wenn es sich zB um Unterlagen und Aufzeichnungen handelt, die Grundstücke betreffen, für bestimmte Grundstücke sogar 22 Jahre. Zudem sind in einem anhängigen Abgaben- oder Gerichtsverfahren die Unterlagen trotz Fristablaufes weiter aufzubewahren.